kindertrauer bestattungen hoffnung
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KINDERTRAUER

WENN KINDER TRAUERN

Fragen ehrlich beantworten

Ist ein Familienmitglied schwer erkrankt oder verstorben, betrifft dies die ganze Familie, auch Kinder. Kinder, egal wie alt sie sind, spüren die Veränderung (Trauer, Verunsicherung, Angst usw.) der Verwandten / Eltern und beginnen sich viele Fragen zu stellen: „Warum weinen die Erwachsenen? Warum flüstern sie oder verlassen zum sprechen das Zimmer? Wer sind die fremden Menschen die ins Haus kommen und warum werden wir so oft angerufen?“ Es ist verständlich, dass Sie Ihr Kind so lange wie möglich vor negativen Einflüssen bewahren möchten. Doch Verschweigen, Beschönigen und „Schaupielern“ lösen beim Kind Unsicherheit aus, da es die Unruhe nicht einordnen kann. Kinder sind nicht vorbelastet und fürchten sich daher nicht vor den Begriffen „Sterben“ oder „Tod“. Der Tod ist ein Teil des Lebens. Das ist leider die nüchterne Realität. Erklären Sie Ihrem Kind in altersgerechter Sprache, ganz sachlich, in welcher Situation Sie und die Familie sich zur Zeit befindet, welche Nachricht Sie erreicht hat und was passieren wird. Das Kind wird Ihnen zuhören, aber auch Fragen stellen. Nicht unbedingt direkt nach Ihrem Gespräch, sondern immer wieder zwischendurch, wenn dies grade wichtig für das Kind wird. Ratgeber helfen bei der angemessenen Wortwahl; den Vorbereitung auf ein solches Gespräch sollte den Eltern und Erwachsenen gestattet sein.

Gerne empfehle ich Ihnen Literatur; sprechen Sie mich an! 

Unklare Beschönigungen können bei Kindern Bilder im Kopf entstehen lassen, die sich zu Albträumen entwickeln. Bekanntes wird auf einmal in einem negativen Zusammenhang gesehen und so können sich Ängste entwickeln. Ist z.B. der Opa im Krankenhaus gestorben, sollte nicht nur gesagt werde, dass „er ins Krankenhaus gebracht wurde und jetzt nie mehr wiederkommt“. Sondern nehmen Sie sich Zeit etwas mehr Details zu schildern, z.B. „Du weißt, dass der Opa schon sehr lange sehr krank war. Die Ärzte haben alles versucht, damit er wieder gesund wird. Opa hatte durch die schwere Krankheit, keine Kraft mehr und ist dann ohne Schmerzen gestorben. Das macht mich sehr traurig und ich habe schon viel geweint, aber ich bin auch erleichtert, dass er keine Schmerzen mehr hat. Und ich bin auch glücklich, dass wir so lange einen so lieben Opa bei uns hatten. “Wünschen Sie den Kontakt zu einer auf Kinder und Familien spezialisierten Trauerbegleitung, dann sprechen Sie mich gerne an. Ich vermitteln den Kontakt zu behutsamen Experten mit viel Erfahrung.

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WENN KINDER TRAUERN

Fragen ehrlich beantworten

Ist ein Familienmitglied schwer erkrankt oder verstorben, betrifft dies die ganze Familie, auch Kinder. Kinder, egal wie alt sie sind, spüren die Veränderung (Trauer, Verunsicherung, Angst usw.) der Verwandten / Eltern und beginnen sich viele Fragen zu stellen: „Warum weinen die Erwachsenen? Warum flüstern sie oder verlassen zum sprechen das Zimmer? Wer sind die fremden Menschen die ins Haus kommen und warum werden wir so oft angerufen?“ Es ist verständlich, dass Sie Ihr Kind so lange wie möglich vor negativen Einflüssen bewahren möchten. Doch Verschweigen, Beschönigen und „Schaupielern“ lösen beim Kind Unsicherheit aus, da es die Unruhe nicht einordnen kann. Kinder sind nicht vorbelastet und fürchten sich daher nicht vor den Begriffen „Sterben“ oder „Tod“. Der Tod ist ein Teil des Lebens. Das ist leider die nüchterne Realität. Erklären Sie Ihrem Kind in altersgerechter Sprache, ganz sachlich, in welcher Situation Sie und die Familie sich zur Zeit befindet, welche Nachricht Sie erreicht hat und was passieren wird. Das Kind wird Ihnen zuhören, aber auch Fragen stellen. Nicht unbedingt direkt nach Ihrem Gespräch, sondern immer wieder zwischendurch, wenn dies grade wichtig für das Kind wird. Ratgeber helfen bei der angemessenen Wortwahl; den Vorbereitung auf ein solches Gespräch sollte den Eltern und Erwachsenen gestattet sein.

Gerne empfehle ich Ihnen Literatur; sprechen Sie mich an! 

Unklare Beschönigungen können bei Kindern Bilder im Kopf entstehen lassen, die sich zu Albträumen entwickeln. Bekanntes wird auf einmal in einem negativen Zusammenhang gesehen und so können sich Ängste entwickeln. Ist z.B. der Opa im Krankenhaus gestorben, sollte nicht nur gesagt werde, dass „er ins Krankenhaus gebracht wurde und jetzt nie mehr wiederkommt“. Sondern nehmen Sie sich Zeit etwas mehr Details zu schildern, z.B. „Du weißt, dass der Opa schon sehr lange sehr krank war. Die Ärzte haben alles versucht, damit er wieder gesund wird. Opa hatte durch die schwere Krankheit, keine Kraft mehr und ist dann ohne Schmerzen gestorben. Das macht mich sehr traurig und ich habe schon viel geweint, aber ich bin auch erleichtert, dass er keine Schmerzen mehr hat. Und ich bin auch glücklich, dass wir so lange einen so lieben Opa bei uns hatten. “Wünschen Sie den Kontakt zu einer auf Kinder und Familien spezialisierten Trauerbegleitung, dann sprechen Sie mich gerne an. Ich vermitteln den Kontakt zu behutsamen Experten mit viel Erfahrung.

Mit zu Beratungsgesprächen und der Beerdigung

Die Entscheidung, ob ein Kind teilnehmen soll, hängt von vielen Umständen ab. Ich empfehle das Kind zu fragen ob es mitkommen möchte. Wenn das Kind verneint, haben Sie die Wahlmöglichkeit gegeben und können sich um eine Betreuung für den Zeitraum kümmern. Wenn die Antwort ja lautet, sollte über den ganzen Zeitraum eine Vertrauensperson an der Seite des Kindes sein. Vielleicht ist das Sitzen am Tisch dann doch langweilig oder weil die Eltern weinen müssen, weint auch das Kind. Jemand der das Kind ablenken und mit ihm z.B. spazieren gehen kann, entspannt die Situation für Eltern und Kind. Für das Kind, gerade ab dem Grundschulalter, ist es sehr schön auch etwas mit aussuchen zu dürfen oder eine Aufgabe übernehmen zu können. Kinder möchten den Eltern gerne helfen, des Weiteren findet das Kind Trost darin etwas für die*den Verstorbenen gemacht zu haben.

Auch sollten Sie mitteilen, was Ihr Kind schon durch Sie erfahren hat, denn dieser Wissensstand ist bei jedem Kind völlig unterschiedlich. Wünschenswert wäre es, wenn Ihnen die Institution Auskunft darüber gibt, ob und wie der Verlust den anderen Kindern kommuniziert wird.

Verabschiedungsbesuch

Vor allem kleine Kinder sind unbefangen und gehen auf eine natürlich menschliche Weise, mit vielen für uns Erwachsen vorurteilsbehafteten Situationen, um. Wundern Sie sich nicht, wenn auf Ihre vorsichtige Frage, ob die Kinder mitkommen wollen, um den Opa noch einmal zu sehen, ein spontanes „Natürlich will ich den Opa noch mal besuchen und auch vorher ein Bild malen!“ folgt. Wie bei allen Situationen die sich um die Verabschiedung und die Beisetzung drehen, ist das Erklären, was in der Situation geschehen wird wichtig. Oft habe ich erlebt, dass eine ruhige und gute Vorbereitung die anstehende Situation und was überhaupt passiert ist (das Versterben des Angehörigen) erst real macht.

Sollten Sie sich unsicher sein, wie der Anblick der*des Verstorbenen ist, ist meine Empfehlung, dass Sie einen guten Bekannten oder ein Familienmitglied, das nicht zum engsten Kreis gehört, bitten mitzukommen. Diejenige*Derjenige kann als Erste*Erster schauen gehen und Ihnen dann eine ehrliche Einschätzung geben. Natürlich ist jede Verabschiedung und jede Empfindung individuell, aber seien Sie gewiss, sollte eine auffällige Veränderung eingetreten sein, würde ich Sie darüber im Vorfeld informieren. Das Streicheln und Küssen, der*des Verstorbenen ist genau so möglich, wie ein Geschenk als Sarg- oder Urnenbeigabe mitzubringen. Wenn Sie dies wünschen, dürfen Sie auch Fotos machen; dies wird besonders oft angefragt, wenn nicht alle Familienmitglieder vor Ort leben und somit nicht teilnehmen können.

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Trauerreaktionen

Trauer äußert sich bei Kindern nicht so kontinuierlich wie bei Erwachsen. Im einen Moment weint das Kind, im Nächsten spielt es wieder ausgelassen. Dies ist völlig normal und auch im Spiel findet Verarbeitung statt. Ich möchte Ihnen ans Herz legen, die neue Familiensituation im Kindergarten oder der Schule bekannt zu geben.

Auch die Besonderheit der Situation wird bewußter erlebt. 

Diese erste Erfahrung prägt das Verhalten und geben Rüstzeug für zukünftige Trauersituationen. Für das Kind ist es auch eine bereichernde Erfahrung zu erleben, dass man nicht nur zusammen ist wenn etwas Schönes gefeiert wird, wie ein Geburtstag an dem alle lachen, sondern das es auch traurige Anlässe gibt, bei denen die Familie zusammen hält. Liebevolle Gesten, wie das Umarmen, lassen das Kind die Gemeinschaft als Schutz erleben. Oft ist eine Beerdigung einer der wenigen Anlässe, zu denen Weit entfernt lebende Verwandte anreisen und man sich wiedersehen oder kennenlernen kann. Nach dem Ereignis sollte immer mit dem Kind gesprochen werden, z.B. wie das Erlebte in der Rückschau empfunden wird. Neue Fragen können so, in einer geschützten Atmosphäre, besprochen werden.

Rituale und Trauerbegleitung

Rituale helfen einen greifbaren Bezug zu nicht leicht verständlichen Situationen herzustellen. Die mehrmalige Beschäftigung oder Wiederholung erzeugen ein Gefühl von Sicherheit. Welches Ritual für eine Verabschiedung am Sarg, eine Trauerfeier, für die Verabschiedung am Grab oder zuhause passend ist, hängt stark vom Alter des Kindes und z.B. dessen Interessen ab. Auch wer verstorben ist und unter welchen Umständen (alt nach schwerer Krankheit oder plötzlich bei einem Unfall usw.) beeinflussen die Auswahl an Ritualen.

Alle Rituale sollten dazu beitragen, dass positive Empfindungen damit verknüpft und Erinnerungen geschaffen werden. Dies kann z.B. ein gemeinsam gestalteter Ort der Erinnerung sein, das Zusammenstellen einer Schatzkiste mit Andenken der*des Verstorbenen, Brief schreiben und Bilder malen.

Mit zu Beratungsgesprächen und der Beerdigung

Die Entscheidung, ob ein Kind teilnehmen soll, hängt von vielen Umständen ab. Ich empfehle das Kind zu fragen ob es mitkommen möchte. Wenn das Kind verneint, haben Sie die Wahlmöglichkeit gegeben und können sich um eine Betreuung für den Zeitraum kümmern. Wenn die Antwort ja lautet, sollte über den ganzen Zeitraum eine Vertrauensperson an der Seite des Kindes sein. Vielleicht ist das Sitzen am Tisch dann doch langweilig oder weil die Eltern weinen müssen, weint auch das Kind. Jemand der das Kind ablenken und mit ihm z.B. spazieren gehen kann, entspannt die Situation für Eltern und Kind. Für das Kind, gerade ab dem Grundschulalter, ist es sehr schön auch etwas mit aussuchen zu dürfen oder eine Aufgabe übernehmen zu können. Kinder möchten den Eltern gerne helfen, des Weiteren findet das Kind Trost darin etwas für die*den Verstorbenen gemacht zu haben.

Auch sollten Sie mitteilen, was Ihr Kind schon durch Sie erfahren hat, denn dieser Wissensstand ist bei jedem Kind völlig unterschiedlich. Wünschenswert wäre es, wenn Ihnen die Institution Auskunft darüber gibt, ob und wie der Verlust den anderen Kindern kommuniziert wird.

Verabschiedungsbesuch

Vor allem kleine Kinder sind unbefangen und gehen auf eine natürlich menschliche Weise, mit vielen für uns Erwachsen vorurteilsbehafteten Situationen, um. Wundern Sie sich nicht, wenn auf Ihre vorsichtige Frage, ob die Kinder mitkommen wollen, um den Opa noch einmal zu sehen, ein spontanes „Natürlich will ich den Opa noch mal besuchen und auch vorher ein Bild malen!“ folgt. Wie bei allen Situationen die sich um die Verabschiedung und die Beisetzung drehen, ist das Erklären, was in der Situation geschehen wird wichtig. Oft habe ich erlebt, dass eine ruhige und gute Vorbereitung die anstehende Situation und was überhaupt passiert ist (das Versterben des Angehörigen) erst real macht.

Sollten Sie sich unsicher sein, wie der Anblick der*des Verstorbenen ist, ist meine Empfehlung, dass Sie einen guten Bekannten oder ein Familienmitglied, das nicht zum engsten Kreis gehört, bitten mitzukommen. Diejenige*Derjenige kann als Erste*Erster schauen gehen und Ihnen dann eine ehrliche Einschätzung geben. Natürlich ist jede Verabschiedung und jede Empfindung individuell, aber seien Sie gewiss, sollte eine auffällige Veränderung eingetreten sein, würde ich Sie darüber im Vorfeld informieren. Das Streicheln und Küssen, der*des Verstorbenen ist genau so möglich, wie ein Geschenk als Sarg- oder Urnenbeigabe mitzubringen. Wenn Sie dies wünschen, dürfen Sie auch Fotos machen; dies wird besonders oft angefragt, wenn nicht alle Familienmitglieder vor Ort leben und somit nicht teilnehmen können.

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Trauerreaktionen

Trauer äußert sich bei Kindern nicht so kontinuierlich wie bei Erwachsen. Im einen Moment weint das Kind, im Nächsten spielt es wieder ausgelassen. Dies ist völlig normal und auch im Spiel findet Verarbeitung statt. Ich möchte Ihnen ans Herz legen, die neue Familiensituation im Kindergarten oder der Schule bekannt zu geben.

Auch die Besonderheit der Situation wird bewußter erlebt. 

Diese erste Erfahrung prägt das Verhalten und geben Rüstzeug für zukünftige Trauersituationen. Für das Kind ist es auch eine bereichernde Erfahrung zu erleben, dass man nicht nur zusammen ist wenn etwas Schönes gefeiert wird, wie ein Geburtstag an dem alle lachen, sondern das es auch traurige Anlässe gibt, bei denen die Familie zusammen hält. Liebevolle Gesten, wie das Umarmen, lassen das Kind die Gemeinschaft als Schutz erleben. Oft ist eine Beerdigung einer der wenigen Anlässe, zu denen Weit entfernt lebende Verwandte anreisen und man sich wiedersehen oder kennenlernen kann. Nach dem Ereignis sollte immer mit dem Kind gesprochen werden, z.B. wie das Erlebte in der Rückschau empfunden wird. Neue Fragen können so, in einer geschützten Atmosphäre, besprochen werden.

Rituale und Trauerbegleitung

Rituale helfen einen greifbaren Bezug zu nicht leicht verständlichen Situationen herzustellen. Die mehrmalige Beschäftigung oder Wiederholung erzeugen ein Gefühl von Sicherheit. Welches Ritual für eine Verabschiedung am Sarg, eine Trauerfeier, für die Verabschiedung am Grab oder zuhause passend ist, hängt stark vom Alter des Kindes und z.B. dessen Interessen ab. Auch wer verstorben ist und unter welchen Umständen (alt nach schwerer Krankheit oder plötzlich bei einem Unfall usw.) beeinflussen die Auswahl an Ritualen.

Alle Rituale sollten dazu beitragen, dass positive Empfindungen damit verknüpft und Erinnerungen geschaffen werden. Dies kann z.B. ein gemeinsam gestalteter Ort der Erinnerung sein, das Zusammenstellen einer Schatzkiste mit Andenken der*des Verstorbenen, Brief schreiben und Bilder malen.

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